Notarkosten steigen ab 1.8.2013

30.07.2013

Notarkosten steigen ab 1.8.2013

Notarkosten fallen beim Immobilienkauf und der Darlehensabsicherung durch eine Grundschuld an. Durch vom Bundestag im Juni verabschiedete Gesetzesänderung sollen die Kosten übersichtlicher und leistungsorientierter werden. Sie steigen dabei auch an.

Während man bisher beim Immobilienkauf mit Grundschuldeintragung für die Finanzierung mit einer Pauschale von 1,5% für die Nebenkosten für Notar und Grundbuch gut kalkulieren konnte, wird man künftig von 2,0% ausgehen müssen.

Bei kleineren Geschäftswerten (z.B. Kaufpreis) fällt die Erhöhung stärker aus, so dass man unter 200.000 Euro auch prüfen muss, ob man nicht über die 2% gehen muss.

Einige Musterberechnungen hat der Notar a.D. Dr. Thomas Diehn zusammengestellt (Anmerkung: den dort ausgewiesenen Kosten sind die Grundbuchkosten von ca. 0,5% hinzuzurechnen.)

Lassen Sie die neuen Kosten bei mir mit in die Finanzierung einrechnen. Sie werden in der Regel durch Eigenkapital zu erbringen sein. Aber achten Sie auch auf die gerechte Verteilung der Notarkosten im Kaufvertrag. Die Kosten wegen der Lastenfreistellung sollte jetzt der Verkäufer tragen.

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